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Gartengestaltung

Ist die Welt nicht ein riesiger Garten? Gärten gibt es doch so viele und so viele Geschmäcker wie es Menschen gibt. Jeder bevorzugt bestimmte Blumen, Sträucher, Bäume, Gemüse und natürlich Kräuter. Würde man Gärten nebeneinander platzieren wären alle grundlegend verschieden. Bewusst einen Garten zu gestalten ist wichtig, damit bekommt er seinen individuellen Ausdruck. Für jeden Hobbygärtner jedoch eine schöne Herausforderung. Detaillierte Überlegungen sind einfach wertvoll und ersparen so im Nachhinein aufwändige Umgestaltung die Aufgrund falscher Bepflanzung notwendig werden. Wenn man bei einem Spaziergang die Augen offen hält und sich das natürliche Umfeld anschaut, bekommt man schon sehr viel Auskunft welche Blumen und Pflanzen im eigenen Garten gedeihen könnten. Es heißt auch was im Nachbars Garten gut gedeiht, kann man getrost übernehmen. Vorausgesetzt es gefällt einem.

Bei einer gelungenen Gartengestaltung spielt die Bodenbeschaffenheit eine wichtige Rolle.

Und so manch ein Pflänzchen gibt uns recht gute Hinweise über die Beschaffenheit des Bodens. Solche Pflanzen bzw. Wildkräuter nennt man „Zeigerpflanzen“. Ein einziges Pflänzchen muss noch nichts über den Bodenzustand aussagen, aber größere vorkommen sind schon ein deutlicher Hinweis. So zeigen zum Beispiel die große wie auch die kleine Brennnessel und die Vogelmiere stickstoffreichen Boden an. Stickstoffarmer Boden: Besenginster, Hornkraut oder Hungerblümchen. Klatschmohn, Leberblümchen oder die Wegwarte lieben kalkhaltige trockene Böden. Auf kalkarmen Boden wachsen Schachtelhalme, das Stiefmütterchen oder der Sauerklee. Kaliumreicher Boden: der rote Fingerhut, Fuchsschwanz sowie Bärenklau. Das sind nur einige genannte Zeigerpflanzen die etwas über unseren Gartenboden verraten. Ebenfalls entscheidend sind auch Sonnen- und Schattenlagen bei der Pflanzenwahl. Direkte Sonne mögen zum Beispiel: Himbeeren, Lavendel, Tomaten, Mohn und Rosen. Etwas schattigere Plätzchen lieben der Efeu, Rhododendren, das Maiglöckchen sowie der Bärlauch. Sobald man herausgefunden hat welche Blumen, Sträucher und Gemüse für den Garten in Frage kommen, sollte man sich auf den persönlichen Geschmack konzentrieren. Wohlfühloasen entstehen nur durch Wohlfühlpflanzen.

Achtet man auf Blütezeiten der einzelnen Blumen, Sträucher und Bäume entsteht immer wieder ein neues Gartenbild. Wenn zum Beispiel pro Saison (Frühling, Sommer, Herbst und Winter) immer 3 bis 5 verschiedene Pflanzen blühen. Wichtig bei der Bepflanzung ist auch die Verträglichkeit der Pflanzen untereinander. Es gibt viele die sich nicht vertragen. Also ist ratsam, den Garten mit Pflanzen so zu Gestalten die sich lieben. Besonders wirkungsvoll wird es im Garten, wenn man verschiedene Pflanzen mischt. So können Sträucher zum Beispiel mit Bodendecker untersetzt werden. Die Mischung macht’s, welche sich positiv auf das Gesamtbild des Gartens auswirkt. Wer mag kann Dekoelemente bei der Gartengestaltung integrieren und so bewusst Akzente setzten. Schön sind Naturmaterialien, Schalen, Töpfe usw.

Miteinplanen sollte man auch unbedingt die Gartenarbeit. Es wäre schade, wenn man sich zuviel zumutet und dann den Garten völlig verkümmern lässt. Sträucher müssen oft im Herbst geschnitten werden und ein Gartenteich der zwar schön aber noch aufwendiger ist.

Bauliche Maßnahmen wie Gartenwege, Stiegen, Gartenbänke und vielerlei mehr soll man ebenfalls und vor allem bei der Kostenplanung mit einrechnen. Allein das Einzäunen kann schon sehr kostspielig werden. Aber nichts desto trotz gibt es viele schöne bauliche Elemente, die das Gartenbild vollenden.

Fazit: Bei der Gartengestaltung ist vieles möglich. Und ein Garten kann eine richtige Wohlfühloase sein, in der man Energie tanken und vom Alltag abschalten kann.